Nominiert

Torsten Enders

WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH

geschäftsführender Alleingesellschafter

Aus welchen Gründen, sollten Sie die Auszeichnung »Sachsens Unternehmer des Jahres« erhalten?:

„Herr Torsten Enders, als geschäftsführender Alleingesellschafter der WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH, ist uns seit mehreren Jahren durch mehrere erfolgreiche Forschungs- und Umsetzungsprojekte bekannt. In dieser Zusammenhang bekommen wir auch nähre Informationen zur gesamten Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Einige Aspekte können wir durch eigenes Erleben im Marktumfeld besonders bewerten und eine vergleichende Einschätzung treffen. Was uns immer wieder begeistert ist das zielstrebige Ringen um Innovationen und technischen Fortschritt, mit dem Ziel für das Unternehmen Alleinstellungsmerkmale und damit Wachstum zu sichern. Die Rolle des Unternehmens innerhalb unseres Verbundes von sächsischen mittelständischen Unternehmen ist in vielen Fragen beispielgebend. Hier stehen nicht in erster Linie der persönliche Erfolg, sondern die Vorteile für das gesamte Netzwerk und seine Mitglieder. Selbst das Engagement als Hauptsponsor für den Fußball Zweitligisten Erzgebirge Aue wird von Herrn Enders insbesondere als soziales Engagement für die gesamte Region gelebt. Was mich und die Mitarbeiter des ICM in den letzten Monaten aber besonders bewegt, ist der persönliche Einsatz von Herrn Enders um die Integration von Flüchtlingen.

Aus persönlichen Feststellungen und Gesprächen mit Beschäftigten der WätaS können wir die für uns herausragenden Aktivitäten beschreiben, welche uns zu einer Nominierung veranlassen. Für das Management der WätaS entstanden wie überall in Deutschland mit der Aufnahme von Flüchtlingen neue Herausforderungen und Fragen. Recht schnell waren sich alle Akteure darüber einig, dass nicht die Last sondern die Chancen der Integration der Hilfesuchenden die Aufgaben bestimmen sollen. Das Unternehmen im Erzgebirge befindet sich auf Wachstumskurs und hatte bereits gute Erfahrungen mit Ausbildung und Qualifikation der Mitarbeiter. Hier wurde der beste Ansatz gesehen. Schnell war klar, welche Arbeitsplätze für eine Besetzung mit Flüchtlingen geeignet schienen. Das Unternehmen erklärte dann offensiv die Bereitschaft zum Abschluss von Arbeitsverträgen. Dazu wurden alle möglichen Kontakte in Politik, Verwaltung und Wirtschaft genutzt. Recht schnell bewarben sich eine Vielzahl von Interessenten. Bis heute wurden 21 unbefristete Arbeitsverträge mit Asylsuchenden mit Bleiberecht abgeschlossen. Darunter sind Frauen, Männer und auch eine Familie. Die Herkunftsländer sind vielfältig, darunter Syrien, Libyen, Albanien, Georgien, Afghanistan und Iran.

Für mich, ebenfalls Geschäftsführer einer privaten Forschungseinrichtung ist dieses Engagement beispielhaft. Viele andere Unternehmen könnte die hier gewonnenen Erfahrungen aufgreifen und ähnliche Projekte starten. Diese Vorgehensweise "Neues zu wagen", eher Chancen zu sehen und nicht die Risiken beindrucken mich immer wieder aufs Neue. Für uns als Forschungseinrichtung ist weiterhin die Innovationskraft von Herrn Enders bemerkenswert. Neue Ideen werden durch ihn generiert, die dann weiterhin sehr zügig umgesetzt werden. Die betreffen Projekte für neue Produkte, aber auch Projekte zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Effizienzsteigerung. Die vielfältigen Produkte, die in den letzten Jahren durch die Wätas entstanden sind, zeigen der Erfolg von Herr Enders auf.“
- Sebastian Ortmann -

 

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